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 Winter
alicetina Offline


Beiträge: 13

29.12.2006 12:24
Eine vorweihnachtliche Massagegeschichte zum Entspannen und Genießen... antworten

Erlebnis und Erfahrung

-Kräfte beim Massieren dosieren können - rücksichtsvoll und behutsam mit seinem Partner umgehen.

-Sich entspannen und ruhig werden

-Weihnachtliche Erlebnisse in einer Massage nachempfinden.



Vorbereitung

"Massageinsel:"

Die Kinder bilden Paare, von denen je eines gemütlich auf einer Decke oder Matte auf dem Bauch liegt.
Das Partnerkind massiert den Rücken mit einer Walnuss. Da die Walnuss recht hart ist, sollten die Kinder sehr behutsam miteinander umgehen und unbedingt die Wirbelsäule vom Massieren aussparen.


Hinweise:

Massagespiele bereiten Kindern besonders nach intensiver Bewegung im Freien oder im Turnsaal/Bewegungsraum ein angenehmes Wohlgefühl!

Grundregeln für das Massieren:

- Behutsam mit seinem Partnerkind umgehen!
Zu fest andrücken, kneifen und auch kitzeln sind nicht erlaubt!

- Jedes Kind, das massiert wird, kann die Massage, wenn sie ihm zu lange dauert, oder als unangenehm empfindet, sofort abbrechen.

- Die Wirbelsäule muss beim Massieren ausgelassen werden!

- Die KindergartenpädagogIn/ErzieherIn ist Vorbild und massiert für alle Kinder sichtbar auch ein Partnerkind.

- Manche Kinder bevorzugen es, von der KindergartenpädagogIn/ErzieherIn massiert zu werden.


Geschichte:

Auf einem Hügel, mitten auf der großen Wiese, stand ein uralter Nussbaum.
An seinen Zweigen hingen viele, viele Nüsse.

Mit der Nuss über den Rücken tupfen (viele kleine, feste Abdrücke)

Er liebte die warmen Sonnenstrahlen, die ihm die Sonne schickte.

Mit der Nuss mehrere Male zart von oben nach unten über den Rücken streichen.

Er liebte aber auch den erfrischenden Regen.

Mit der Nuss viele, kleine, leichte Abdrücke auf dem Rücken verteilen.

Und er liebte den Schnee, der ihn im Winter zart zudeckte.

Mit der Nuss noch leichtere, zartere Abdrücke machen.

Im Herbst hing an einem der oberen Äste eine besonders kleine, dafür aber umso übermütigere Nuss.
Sie rüttelte und schaukelte an ihrem Ast und konnte es nicht erwarten hinunterzupurzeln.

# Mit der Nuss schnelle Rollbewegungen durchführen.

Plopp - die kleine Nuss fiel vom Baum, die Schale sprang auf und die kleine Nuss kullerte über den Hügel, geradewegs auf einen Bach zu.

Mit der Nuss einmal fest auf den Rücken drücken und dann mehrere Male von oben nach unten über den Rücken rollen.

Platsch! Unsere kleine Nuss landete im Wasser. Gemächlich ließ sie sich von der Strömung des Baches weitertreiben.

Die Nuss noch einmal sanft auf den Rücken drücken,
dann mit schaukelnden Bewegungen über den Rücken rollen.

Nach Stunden des gemütlichen Schaukelns und Genießens wurde die kleine Nuss ans Ufer gespült.

Nuss langsam am Rücken von oben nach unten rollen und dann mit sanftem Druck am Rücken liegen lassen.

Eine warme Kinderhand hob die kleine Nuss auf. Das Kind rief entzückt: “Mama, schau´ was ich gefunden habe! Eine winzig kleine Walnuss, so eine kleine Nuss habe ich noch nie gesehen! Wo kommt sie nur her? Hier gibt es doch gar keinen Walnussbaum in der Nähe!"

Die Handfläche sanft auf den Rücken legen.

Das kleine Mädchen nahm die Nuss mit nach Hause und spielte mit ihr.

Die Nuss nach eigenen Ideen über den Rücken rollen streichen . . .

Und dann machte das kleine Mädchen etwas Wunderbares:
Es nahm einen Pinsel und malte die kleine Walnuss golden an.

Die Nuss wird zart über den Rücken ziehen.

Dann legte sie die Nuss gemeinsam mit einer roten Kerze und duftenden, grünen Tannenzweigen auf einen Teller.
Dort liegt sie nun, glücklich und zufrieden, und wartet gemeinsam mit dir und mir auf Weihnachten.

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